Fluorid-Phosphat-Konversion (Titan)

Bei der Fluorid-Phosphat-Konversion handelt es sich um eine chemische Umwandlung, die an Titanlegierungen angewendet werden kann. Es entsteht eine komplexe Konversionsschicht aus Phosphat und Fluorid.


Beschreibung des Verfahrens

Ziel dieser chemischen Umwandlung ist die Reduzierung des Reibungskoeffizienten und die Vermeidung von Abriebverschleiß.

  • Aussehen: Je nach Legierung wird ein hellerer oder dunklerer Farbton erzielt, von Metallgrau bis zu Bernsteintönen
  • Dicke: < 1 µm
  • Oberflächengüte: Leichte Erhöhung der Rauigkeit
  • Reibungskoeffizient: Umkehrt proportional zur Belastung - Je höher die Belastung umso niedriger der Reibungskoeffizient. Größenordnung 0,1 bei 1 N (Titan-T40-Antagonist)
  • Minderung der Ermüdungsbeständigkeit: Derzeit keine ausreichenden Daten vorhanden

Substrate

Alle Legierungssorten (TA6V, T40...) und für alle Verarbeitungsverfahren geeignet. Allerdings werden die erzielten Leistungsmerkmale und das Aussehen in hohem Maße von der verwendeten Legierung beeinflusst.

Anwendungen

Schrauben, Befestigungen, Kupplungen...s…

Betroffene Bereiche: Luftfahrt, Befestigungen...

Auswirkungen auf die Umwelt

Dieses Verfahren fällt nicht unter die Bestimmungen der Richtlinien ELV, RoHS oder REACH.

Normen und Referenzsystem

  • AMS 2486: Konversionsbeschichtung auf Fluorid-Phosphat-Basis für TItanlegierungen